Der Salón Gourmets verbindet in diesem Jahr erneut Genuss mit gesellschaftlichem Engagement. Im Zentrum stehen Initiativen, die gesunde Ernährung vermitteln und soziale Projekte sichtbar machen.
Seit über 25 Jahren gehören die Kinder-Workshops zum festen Bestandteil der Messe. Mehr als 800 Schülerinnen und Schüler aus der Region Madrid lernen dort spielerisch die Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung kennen. In diesem Jahr reicht das Spektrum von regionalen Produkten aus Kastilien und León über Brot- und Käseherstellung bis hin zu einem neuen Workshop rund um norwegischen Lachs, in dem sogar Sushi zubereitet wird.
Parallel dazu öffnet die Messe ihre Plattform gezielt für Organisationen, die im gastronomischen und sozialen Bereich arbeiten. Die Asociación Mujeres en Gastronomía stellt ihren zweiten nationalen Kongress vor, bei dem Themen wie weibliche Führung, Nachhaltigkeit und die Entwicklung der Branche im Fokus stehen.
Die NGO Gastronomía Solidaria, gegründet von Chef Chema de Isidro, zeigt, wie Ausbildung den Einstieg in die Gastronomie für benachteiligte junge Menschen ermöglichen kann. Auch die Banco de Alimentos de Madrid und Aldeas Infantiles SOS sind vor Ort und informieren über ihre Arbeit. Am letzten Messetag sammelt die Lebensmittelbank Spenden der Aussteller – im vergangenen Jahr kamen so mehr als zehn Tonnen Lebensmittel zusammen.
Ergänzt wird das Programm durch die Kampagne „Aquí no se tira nada“ des spanischen Landwirtschaftsministeriums, die sich gegen Lebensmittelverschwendung richtet und für bewussten Konsum wirbt.
Vom 13. bis 16. April wird die Messe in Ifema Madrid damit nicht nur zum Treffpunkt der Branche, sondern auch zu einem Ort, an dem sich zeigt, wie eng Qualität, Verantwortung und gesellschaftliches Engagement heute miteinander verbunden sind.
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